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Das Behandlungskonzept der Osteopathie bedient sich dreier Säulen:


  • Cranio-sakraler Bereich: Behandlung des Schädels, des Kreuzbeines (Sacrum), des Nervensystems mit seinen Hirnhaeuten und der Gehirn- und Rueckenmarksfluessigkeiten
  • Visceraler Bereich
: Behandlung der inneren Organe mit ihren Blutgefäßen, Lymph- und Nervenbahnen 
  • Parietaler Bereich
: Behandlung des gesamten Bewegungsapparates, also den Knochen, Muskeln, Sehnen, Fascien und den Gelenken. 
Der menschliche Körper besteht zu bis zu 65% aus Wasser, welches als Körperflüssigkeiten in Form von Blut, Lymphe oder Nervenwasser lebenswichtige Funktionen übernimmt. Hierzu gehören u.a. der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Organen und deren Zellen sowie der Abtransport von Stoffwechselprodukten und Abfällen. Körperflüssigkeiten sind Bestandteil des Immunsystems, der Verdauung und sie schützen und polstern Organe gegen äußere Einflüsse.
 
Ziel der Osteopathie ist es, diese Flüssigkeiten im Körper im Fluss zu halten und damit ihre Funktionen zu gewährleisten. Kommt es aufgrund einer Verstauchung, einer Blockade oder einer Operationsnarbe zu einem Stau der Flüssigkeiten, können die verschieden Gewebe in unserem Körper wie Muskeln, Organe, Sehnen, etc. nicht optimal versorgt werden und es kommt zur Beeinträchtigung des lokalen Stoffwechsels; Beschwerden mit evtl. Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen können die Folge sein. Wir sprechen in der Osteopathie von primären und sekundären Dysfunktionen. Anfänglich ist der Körper vielleicht noch in der Lage, seine Funktionsstörung zu kompensieren (=Schonhaltung), doch einige Zeit später treten vermehrt neue Beschwerden auf und der Körper kann nicht mehr eigenständig sein ökologisches Gleichgewicht finden, um optimal zu funktionieren.
Dies ist das Gebiet des osteopathisch tätigen Therapeuten, ganzheitlich auf Basis der drei Säulen herauszufinden, wie man dem Körper helfen kann, sein optimales Gleichgewicht wieder zu erlangen und somit die Heilungsprozesse wieder in Gang zu setzten. Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung eines Symptoms einer Erkrankung, vielmehr will man die Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit ursächlich herbeiführen bzw. begünstigen oder aufrechterhalten, lösen und so dem Körper helfen, Gesundheit wiederzuerlangen. 

Was geschieht bei der Behandlung?

Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Untersuchung. Diese beinhaltet die Krankheitsgeschichte des Patienten (möglichen Komplikationen bei der Geburt, Operationen, bisherige Krankheiten, etc.), die Bewegungsüberprüfung, sowie das Ertasten von Spannungsverhältnissen im Körper. Durch die manuelle Untersuchung und die fundierten Kenntnisse des Therapeuten können bereits schon die kleinsten Bewegungseinschränkung erkannt und interpretiert werden.
Dies ermöglicht es uns, mit Hilfe der drei Säulen, den Beschwerden ganzheitlich auf den Grund zu gehen